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Die Winterwerkwoche als ein neues Erlebnis

So tanzt man bei der WWW

aus: JA Heft 2/2008

WinterWerkWoche! Wenn wir dieses Wort hören, dann kommen uns Erinnerungen von den vergangenen Jahren in den Kopf, an die wir mit Sehnsucht zurückdenken. Aber es kommen auch Hoffnungen auf, dass die nächste WWW wieder genau so schön wird. Die WWW 2007/08 aber war ein ganz neues Erlebnis und niemand wusste, was man erwarten sollte.

Anders, aber deshalb nicht weniger toll!
Als ich im November erfuhr, dass dieses Mal die WWW nicht in Windischeschenbach stattfinden würde, war ich ein bisschen enttäuscht. Aber dann kam die Nachricht: „Stattdessen werden wir nach Tschechien fahren und dort in einem Selbstversorgerhaus die WWW verbringen!“ Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht, wie ich mich fühlen sollte, aber die Hauptsache war, dass die WWW doch stattfinden würde! Leider waren wir wenige Teilnehmer, aber das soll nicht heißen, dass es nicht schön war! Im Gegenteil! Mit Isabell als Organisatorin, Johannes und Holle als Referenten und Petr, Fischi, Alice, Luisa, Miša, Flo und mir als Teilnehmer, waren wir die erste Gruppe dieser etwas außergewöhnlichen WWW! Unser Zielort war Pěkna in Tschechien - nicht weit von der deutsch-tschechischen Grenze. Als wir ankamen und das Pfarrhaus sahen, waren wir alle begeistert!

Mitten in der Natur. So erlebten die JAler den Böhmenwald!

Gemeinsamkeit durch Hausarbeit?
Es war ein sehr großes, renoviertes und voll ausgerüstetes Haus mit einer Küche in der nichts fehlte! Der Plan war vom Anfang an, dass wir uns alle zusammen die Hausarbeiten teilen würden und damit war gemeint, dass wir jeden Tag selbst kochen, Holz hacken und mit dem traditionellen Holzofen das Haus heizen würden. Vielleicht klingt das kompliziert, aber gerade dadurch hatten wir sehr viel Spaß und konnten uns besser kennenlernen. Für das Kochen mussten wir natürlich einkaufen. Diese Möglichkeit gab es in Volary, ca. 10 km von Pěkna, wo wir auch in einer schöne Kirche die Sontagsmesse besuchten. Der Lauf der WWW ist hauptsächlich so geblieben, wie wir ihn kennen. Es gab wie immer Kennenlernenspiele, frühes Aufstehen und Frühstück, Referate zum Thema „Terrorismus“ und natürlich Meditationen. Allerdings war das Programm ein bisschen lockerer als normalerweise und das gab uns die Möglichkeit genug Freizeit zu haben, um das wunderschöne tschechische Land zu genießen. Nicht weit von unserem Haus gab es schöne kleine Dörfer, der sehr große und zugefrohrene Lipno-Stausee, auf dem man Schlittschuhlaufen und natürlich den Schnee genießen konnte. Zu unser aller Verwunderung fuhren die Tschechen mit ihren Autos über den See und nahmen diesen so als Abkürzung.

Auf ein gutes Neues Jahr!

Silvester fand auch bei uns mit einem tollen Buffet, Feuerwerken der tschechischen Nachbarn und vor allem mit toller Stimmung statt!

Allgemein haben wir alle gut zusammengearbeitet, gespielt und Spaß gehabt aber natürlich gäbe es das alles nicht ohne die Bemühung und die Organisation von Isabell und der sollten wir nochmal für dieses Erlebnis danken! Danke Isabell!

Mein Zitat: „Ob in Windischeschenbach oder in Tschechien, die WWW lohnt sich! Und für alle, die nicht dabei waren: `Ihr habt bestimmt etwas verpasst!´ Also, das nächste Mal einfach mitfahren!“

 

                                                                                              Stavroula (Staffi) Ntotsika