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Ostern in Niederalteich 2014

Wie jedes Jahr veranstaltete die JA auch dieses Jahr eine tschechisch-deutsch-slowakische Begegnung für junge Leute in einem malerischen Kloster in Niederalteich.

Dieses Kloster ist sehr interessant, weil dort byzantinische und römische Mönche zusammen leben. So zeigen sie der Welt, dass auch Leute mit verschiedenen religiösen Formen zusammen leben können und dass sie auch Freunde sein können.

Das Thema in diesem Jahr war „Love, peace and happiness“. Zu diesem Thema haben wir viele sehr interessante Vorträge gehören, wie zum Beispiel einen Vortag über die Bukowina, oder einen Vortrag von Gregor Buß, der nicht nur Tschechisch sondern auch Hebräisch spricht, über Zusammenleben des Juden und Araber in Israel. Wir haben auch einen sehr interessanten Film über Nelson Mandela gesehen.

Aber auf dieser Veranstaltung haben wir nicht nur Vorträge gehören, sondern hatten auch viel Spaß zusammen mit einer deutschen Minderheit und einer slowakischen Mehrheit. ;-) Das Team bereitete für uns viele lustige Spiele vor, zum Beispiel konnten wir einen Schatz im Dorf finden, mit einem Hinweis, den wir bekommen hatten. Die erste Gruppe bekam die Gummibärchen!

Am Karfreitag konnten wir an dem Gottesdienst in der dortigen Kirche teilnehmen. Die Kirche ist im barocken Stil gebaut und ist sehr schön. Am Abend machten wir einen Kreuzweg zusammen. Wir gingen durch das Kloster mit Fackeln und sangen und beteten.

An einem Abend hatte das Team für uns ein Überraschung vorbereitet. Am Abend zogen wir durch das Dorf und am Ende des Weges wartete auf uns ein Feuer und Teig fürs Stockbrot. Es störte uns nicht, dass es ein bisschen geregnet hat. Es gab immerhin Feuer und andere Leute. Wir haben ganz viel gesungen und auch gegessen. Das war eine gute Idee und jeder hat Spaß gehabt!

Am Ostersonntag hat uns Team um halb fünf geweckt, weil wir zum Gottesdienst gingen. Nach dem Gottesdienst folgte eine Agape, bei der die Bundesführung, das heiß Martin, Anežka und Moritz uns bedient haben. Wir haben viel gegessen und viel Spaß gehabt.

Ich muss ganz viel bei dem Team bedanken, dass sie es so super vorbereitet haben! Es war ein großer Spaß, dort Ostern zu verbringen. Ich danke Eliška, Adela, Moritz, Samuel, Martin und unserer supertollen Dolmetscherin Radka, dass wir dort dieses super geile Ostern verbringen konnten! Vielen Dank!!

Anička Razková

 

 

Wow! Auch mal wieder „nur“ Teilnehmer!

Wenn man bei der JA etwas ehrenamtlich macht, dann gibt das einem wieder unheimlich viel zurück. Egal ob das nun Vorstandsarbeit, Begegnungsorganisation oder ein kreativer Arbeitskreis ist. Am Ende hat man viel Neues erlernt, daraus mitgenommen, neue Leute kennen gelernt und/oder viel Spaß gehabt!

Ich beziehe das zwar auf mich, aber ich sehe das (zum Glück) überall dort, wo sich Mitglieder das erste mal aktiv engagieren und mit so viel Motivation heraus kommen, dass sie gleich die nächste Aufgabe übernehmen wollen. So war es, so ist es und so wird es hoffentlich auch immer sein!

Aber trotzdem juckt es einen dann doch in den Fingerspitzen sich einfach mal wieder tragen zu lassen vom Organisationstalent anderer. Kein besonders fleißiger Gedanke, das gebe ich zu. Aber trotzdem hat man beispielsweise als Teamler einer Begegnung doch abends während der Teambesprechung mal den Wunschgedanken jetzt in der Bar zu sitzen und sich mit den Freunden, Altbekannten und "Neubekannten" zu unterhalten und auszutauschen. Und genau diese Möglichkeit hatte ich zu Ostern dieses Jahres einmal und nahm sie ohne (viel) Zögern an!

Ankommen ohne Teilnehmer zu Begrüßen und einzuteilen, bei den Kennenlernspielen mitmachen als wäre man das erste mal dabei, neue Leute kennenlernen auf der Augenhöhe der Teilnehmer. All das waren Sachen die ich in dieser Form schon länger nicht mehr mitmachen konnte und die ich eigentlich auch nur im Hinterkopf vermisst habe. Trotzdem tat es unheimlich gut das mal wieder zu erleben.
Allerdings nicht nur aus reinem Selbst- und Entspannungswillen, sondern auch deswegen, das man mal wieder eine Veranstaltung aus dem Blickwinkel eines Teilnehmers erfährt und aus erster Hand mitbekommt, wo es mangelt bzw. reicht. Denn als Teil der Organisationsgruppe, das kennen diejenigen sicher, hat man einen gewissen Abstand zwischen sich und dem Partizipant. Man könnte dieses Erlebnis also ebenso als Maßnahme gegen innerverbandliche Betriebsblindheit verstehen.

Natürlich geht das ganze nicht von statten ohne das man nicht doch die eine oder andere Aufgabe übernimmt, aber zum Spüren der Teilnehmerebene reicht es doch. Zum anderen ist es auch eine kleine Hilfe für die Leitenden, einen Teilnehmer mehr zu haben, der bereits weiß wie eine Vorgänge von statten gehen und wie eine Jugendbegegnung aufgebaut ist.

lles in Allem war es aber eine unheimlich entspannende und schöne Erfahrung mal wieder „nur“ Teilnehmer gewesen zu sein. Und ich werde diese Erfahrung mitnehmen um sie in Zukunft gut einsetzen zu können.

 

Ein entspannter Teilnehmer

Danke Martin, Adela, Moritz, Eliska und Samuel für dieses schöne Erlebnis!

 

Benjamin Lekscha