Zurück-gedacht

Internationale Tage in Frankfurt

 

Ein kleiner Schritt für die Welt, aber der grosse Schritt für Klárka

 

Hallo, ich heiße Klárka Zelinková und dank meiner Mitgliedschaft in der Spirála hatte ich die Ehre eine 5-tägige Begegnung der christlichen Jugend in Frankfurt zu besuchen. In folgenden Zeilen beschreibe ich, warum diese Septembertage für mich so außergewöhnlich waren.
Zusammen mit uns sind auch einige junge Leute aus der Slowakei, Rumänien, Ukraine, Kosovo und Polen nach Frankfurt gekommen. Mit dieser Multinationalität hatte die Begegnung eine internationale Atmosphäre.Es war sehr interessant mit ihnen über ihre Heimet zu sprechen und ihre Kultur kennenzulernen.
Während dieser Zeit haben wir bei Gastfamilien in der Nähe von Frankfurt gewohnt. Am Samstag war die Zeit diese Familien besser kennen lernen und neue Freundschaften zu schließen.
Die Tage in Frankfurt waren immer durchgeplant. Das Thema der Begegnung war: Mit dem Gott kann ich die Mauern überspringen.
Zum Beispiel am Donnerstag konnte jeder selbst entscheiden, wo er seinen Nachmittag verbringen möchte. Zum Wahl stand u.a. ein Besuch in verschiedenen Sozialanstalten. Ich habe ein Mehrgenerationhaus besucht. Dieser Verband wirkt im Stadtteil Gallus, wo viele hinzugezogene Leute leben, und bietet Hilfe oder nur eine Zerstreuung in der Freizeit für alle Alterskategorien an. Ihr Engagement für die Leute hat mir gefallen.
Frankfurt ist eine sehr schöne Stadt. Ich durfte eine ausfürliche Stadtführung besuchen. Zum Glück war für sie viel Zeit. Noch am Donnerstag nach dem Besuch aller Anstalten, die vielen Leuten helfen, hat ein interessantes Ereignis für uns gewartet. In den Nachmittagsstunden haben wir auf einem Ausgflugsschiff am Fluss Main eingecheckt.Vor uns lag eine Schifftfahrt durch das Zentrum von Frankfurt. Die Zeit auf 
Deck hatte die richtige Atmosphäre bekommen, als Volkslieder von unseren Ländern gesungen wurden. Am Freitagnachmittag hatten wir die Möglichkeit die Stadt Frankfurt per Fuß zu erkunden. Am Nachmittag wurden wir in das Rathaus eingeladen, wo Pfr. Dekan Rolf Glaser (Stadtrat) und Dr. Bernd Heidenreich (CDU) uns empfangen haben. Es war ein großes Erlebnis, weil die englische Königin eine Woche vor unserem Besuch in diesem Platz zu Mittag gegessen hat. 
Jeden Morgen auf dem Anfang und am Ende des Programms haben wir uns in einem Kloster für das Gebet getroffen. Die Mitglieder von den Einzelstaaten haben im Voraus ein kurzes Nachdenken zum Thema Sicherheit, Freiheit, Solidarität. vorbereitet. Sie haben auch ein Lied vorbereitet, dass sie gesungen haben. Das größte Erlebnis war am Samstag für mich die Heilige Messe. Auch der Bischof ist deswegen gekommen, um die heilige Messe zu zelebrieren, sogar eine Gruppe aus Eritrea hat gesungen. Ich habe mich gefühlt, als ob ich mich  in einer  anderern Welt befinde und ich wirklich mit Gott die Mauern überspringen kann. Ich muss sagen, dass ich die größte Freude dabei hatte, welches Kollektiv wir waren.

Jeder war offen und hat keine Angst vor der Diskussion mit den anderen. Trotz verschiedener Muttersprachen, haben wir uns dank Englisch herrvoragend vestanden. Der letzte Abend war der Gipfel der ganzen Aktion. In Griesheim hat ein Bandfestival stattgefunden. Der ganze Abend war sehr schön. Viel Dank gehört allen Leuten, die sich um uns gekümmert haben, damit uns nichts fehlen. Ich habe viel gelernt, ich habe neue Freunde und Kulture kennengelernt. Es ist super, wenn wir mit jungen Leuten unsere Ansichten teilen können. Ich bin dankbar, dass wir zwischen uns Mauern abbrechen und wir zusammen leben können, dass wir ein Heim und  Europa haben.