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Lukáš Dulíček

2014-15 in München

Wie würdest du deine Freiwilligenerfahrung bei der JA beschreiben?

Ich habe schon erwartet, dass es gut wird. Tatsächlich war es aber noch besser! In Bezug auf die Erfahrungen war es das intensivste Jahr meines Lebens. Ich denke nicht, dass ich jemals wieder so ein Jahr erleben werde.

 

Wie würdest du es in drei Worten beschreiben?

Beste Entscheidung überhaupt.

 

Erzähl uns von deinen Lieblingsorten, lokalem Essen, das du vermisst, oder anderen Dingen.

Ich war glücklich, alles zu entdecken. Ich habe jede Woche Döner gegessen. In meiner Freizeit war ich in der Bayerischen Staatsbibliothek, wo es Bücher gibt, die in der Tschechischen Republik schwer zu finden sind. Aber ich hatte kein Problem damit, München zu verlassen, als mein Dienst beendet war. Ich bereue nichts.

 

Was war deiner Meinung nach der größte Vorteil des Freiwilligenjahres für dich?

Ich habe meine Frau getroffen.

 

Würdest du diese Erfahrung empfehlen? Warum / Warum nicht?

Definitiv Ja. Ich selbst habe nach meinem Universitätsabschluss den EFD abgeschlossen. Ich denke, es war die perfekte Zeit. Wenn ich andere Freiwillige traf, die deutlich jünger waren (17 oder 18 Jahre alt), hatte ich oft das Gefühl, dass der EFD ihnen nicht so viel gab wie mir. Ich denke, dass eine Person, die zum EFD geht, reif genug sein sollte, und ich würde Interessierten empfehlen, sich nicht zu sehr zu beeilen. Es ist unnötig früh, gleich nach dem Schulabschluss zum EFD zu gehen.

 

Hast du Empfehlungen für junge Menschen oder für andere Freiwillige in dieser Position?

Wenn möglich, nimm an allen Veranstaltungen teil, an denen es möglich ist. Kurz gesagt, sei wenn möglich überall. Bleib nicht zu Hause, wenn du die Möglichkeit hast, irgendwohin zu gehen. Und hab keine Angst davor, zusätzliche Aktivitäten durchzuführen, die über das hinausgehen, was mit JA / AG tun hat - auch wenn nicht mehr viel Freizeit übrig ist.

 

Hast du noch Kontakt zur JA / AG?

Ich bin Mitglied der Ackermann-Gemeinde. Ich nehme an Veranstaltungen teil, die von der AG (z. B. dem tschechisch-deutschen Treffen in Landshut im letzten Jahr) und der SAG (Jahreskonferenz) organisiert wurden. Zum Zeitpunkt der Quarantäne waren meine Frau (und manchmal auch meine Kinder) und ich öfter auf "Zoom". Generell stehe ich daher in Kontakt mit der JA / AG. Schließlich war ich schon vor meiner Freiwilligenarbeit regelmäßiger Teilnehmer an JA-Veranstaltungen. Mein Jahr in München war eine Art Intensivierung meines Kontakts mit der AG, aber dieser Kontakt an sich dauerte vorher und dauert danach an.

 

Wie hat sich diese Erfahrung auf dein aktuelles Leben ausgewirkt?

Ich habe meine Frau Natascha während des EFD getroffen. Sie selbst war auch Freiwillige im Antikomplex in Prag. Wir haben uns getroffen, als wir beide "geschäftlich" beim Empfang der SPD-Fraktion für vertriebene Deutsche in Maximilianeum in München waren. Danach haben wir uns regelmäßig bei vielen Veranstaltungen getroffen. Während meines Jahres in München haben wir angefangen, uns zu verabreden. Heute haben wir drei Kinder und sind eine glückliche tschechisch-deutsche Familie. Alles begann während meines EFD.

 

Was machst du gerade?

Familie siehe oben. Ich bin Anwalt und deutscher Übersetzer.

 

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Sie sind sehr simpel: Kinder großziehen, das Haus renovieren, Menschen durch meinen Beruf helfen. Es ist alles ein nie endender Lauf. Was einige "speziellere" Pläne betrifft, möchte ich in naher Zukunft promovieren (JUDr.). Ich habe den entsprechenden Antrag bereits bei der Fakultät für Naturwissenschaften der Karlsuniversität in Prag eingereicht, aber aufgrund der Arbeit, der Familie und der Pflege von Haus und Garten geht es nur sehr langsam voran. Aber ich habe noch ein paar Jahre Zeit, also wird es hoffentlich funktionieren.