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Marek Hamráček

2011-12 in München

Wie würdest du deine Freiwilligenerfahrung bei der JA beschreiben?

Ehrlich gesagt habe ich mich während der Deutsch-tschechisch-slowakischen Osterbegegnung im Kloster Rohr 2011 über eine freie Stelle bei einem Projekt von Sandra Steinert informiert, an der ich eigentlich teilnehmen wollte. Es ist mir gelungen und ab September habe ich mich als Freiwillige bei der Jungen Aktion - dem Ackermann-Gemeinde-Gebäude in München - gemeldet. Vom ersten Tag an fühlte ich mich von den Menschen akzeptiert, die ich jeden Tag traf und an die ich mich heute noch sehr oft erinnere. Die Erfahrung war großartig. Sandra Steinert war eine großartige Führungskraft, die mir viel beigebracht hat. Besonders am Anfang, mit der Sprachbarriere, kommunizierte sie mit Händen und Füßen mit mir. Das Projekt dauerte ein Jahr, ich begann nicht mehr nur wahrzunehmen, was mein Job war, sondern auch den Rest. Zum Beispiel konnten sich die Deutschen schon zu dieser Zeit der Ökologie nähern. Ich bin mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Abfalltrennung und ein allgemeiner Blick auf die heutige Welt. Wir Slowaken haben noch viel zu lernen. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung mit Menschen von der JA und AG würde ich diese Erfahrung jedem empfehlen, der darüber nachdenkt und überlegt, ob er sich dafür entscheidet oder nicht.

 

Wie würdest du es in drei Worten beschreiben?

Pragmatisch, lustig, bereichernd

 

Erzähl uns etwas über deine Lieblingsorte, lokales Essen, das du vermisst, oder andere Dinge.

Oktoberfest - Deutsches Bier, Schweinshaxe mit Kartoffelknödel, Brezel  aber auch die St. Michael Kirche in München. In meiner Freizeit habe ich den Englischen Garten sehr genossen.

 

Was ist deiner Meinung nach der größte Vorteil Ihres Freiwilligenjahres für dich?

Ich habe viele Dinge gelernt, die mir in meiner aktuellen Arbeit bis heute helfen. Wie man bei der Arbeit die richtige Entscheidung trifft, aber natürlich auch die Verantwortung für diese Entscheidung übernimmt. Steht zu eurer Entscheidung und verteidigt sie entsprechend. Erstens, wie man mit Menschen kommuniziert, versucht, sie beim ersten Kontakt gut einzuschätzen. Ich habe gelernt, meinen Kollegen keine leeren Versprechungen zu machen, im Gegenteil, Vertrauen im Team aufzubauen. Habt eine realistische Vorstellung vom Ergebnis und sucht nach Wegen, um das Ziel zu erreichen. Konzentriere dein Leben auf Positivität. Der gesamte Prozess begann erst während der Freiwilligenarbeit und in den folgenden Jahren wurde er noch vertieft. Jede richtige aber auch falsche Entscheidung. Die Entwicklung jedes Menschen ist ein Prozess. Es spielt keine Rolle, ob Sie derzeit in einem kleinen Unternehmen, einem Restaurant oder einem großen Unternehmen arbeiten. Was man gelernt hat, kann in jedem Bereich eingesetzt werden. Das Freiwilligenjahr hat mir viel gegeben. Und wie viel wir gelacht, gereist, gesprochen haben

 

Würdest du diese Erfahrung empfehlen? Warum Warum nicht?

Definitiv Ja. Alles, was ein Mensch erlebt, ob gut oder schlecht, bewegt ihn in die richtige Richtung. Ich sage nicht, dass es einfach war, aber wenn ich heute vor einer solchen Entscheidung gestanden hätte, wäre ich mit noch mehr Begeisterung darauf eingegangen.

 

Hast du Empfehlungen für junge Leute oder für andere Freiwillige in dieser Position?

Sie selbst zu sein, Ratschläge zu erhalten, diese annehmen, zu lernen. Beobachten. Nutzt jede Gelegenheit, um neue Dinge zu lernen, die euch bestimmte Situation bringen werden. Und zu guter Letzt, genießt das Freiwilligenjahr in vollen Zügen.

 

Stehst du noch in Kontakt mit JA / AG?

Nein.

 

Was machst du gerade?

2015 heiratete ich nach einer dreijährigen Beziehung meine Frau. Gott hat uns mit zwei Söhnen gesegnet. Die Zwillinge wurden im Dezember 2017 geboren. Ich arbeite derzeit als Event- und Restaurantmanager in einem Hotel.

 

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Wir bauen gerade ein Haus. Das unmittelbare Ziel ist es, es fertig zu stellen und umzuziehen   Aufgrund der derzeit ungünstigen Situation in der Welt mit Covid ist das Hotel derzeit geschlossen. Dank dessen kann ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und es genießen. Ich hoffe jedoch, so bald wie möglich wieder arbeiten zu können.